Warum du keine Erlaubnis brauchst

Wie du den Mut findest, eine neue Idee umzusetzen – und warum du dafür nicht die Erlaubnis anderer brauchst. 

„Meinst du, ich kann das machen?“ Meine Kundin sitzt angespannt vor mir und dreht ihre Kaffeetasse hin und her. Sie hat mir eben von einer Idee erzählt, die ihr schon lange im Kopf herumschwirrt. „Warum denn nicht?“, frage ich. „Naja, meine Freundin denkt, das wäre nicht das Richtige für mich, ich sollte es lieber anders machen…“

Vielleicht geistert auch dir schon länger eine Idee in deinem Kopf herum. Vielleicht möchtest du dein Unternehmen verändern oder etwas austesten, was du noch nie versucht hast. Etwas ganz anders machen als die anderen.

Doch du bist unsicher, ob du deine Idee wirklich umsetzen sollst. Zweifel nagen an dir: Was ist, wenn es nicht klappt? Wenn du wie ein Idiot dastehst? Wenn du dich blamierst? Also ziehst du Freunden oder deine Familie zu Rat. Und natürlich hat jeder eine Meinung dazu, ob deine Idee gut und umsetzbar ist.

Das Problem: Diese Leute sind nicht du! Sie wissen nicht, wie genau die Vision in deinem Kopf aussieht. Und vor allem wissen sie nicht, wie sich diese Idee in deinem Körper anfühlt. Dieses Bauchkribbeln und die Vorfreude (und natürlich auch die Portion Angst dabei), die dich hibbelig macht und Nachts nicht schlafen lässt. Sie sind zu sehr mit ihren eigenen Ideen und Problemen beschäftigt.

Sie meinen es nicht böse. Aber sie können nur auf das zugreifen, was sie bereits selber erlebt haben oder kennen. Die meisten werden dir also dazu raten, nicht zu sehr von der Norm abzuweichen und auf dem bewährten Trampelpfad zu bleiben (der scheint für andere ja auch zu funktionieren). Sie denken, dass der ungefährliche Weg der Beste für dich ist, denn sie wollen, dass es dir gut geht.

Dschungel statt Trampelpfad

Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Wenn du dich von anderen unterscheiden möchtest und ein Unternehmen nach deinen Vorstellungen führen möchtest, dann musst du den Trampelpfad verlassen. Du kannst dir natürlich ewig vorstellen, wie es wohl im Dschungel aussehen mag – aber irgendwann musst du losgehen und deine „verrückte“ Idee umsetzen.

neue Idee? verlasse den tampelpfad

Du wirst dich mitten in den undurchsichtigen Dschungel hineinwagen müssen. Natürlich weißt du nicht, was dich hier erwartet. Vielleicht wirst du von Moskitos zerstochen, von einer Schlange gebissen oder verläufst dich komplett (ich komme übrigens frisch aus dem Thailand-Urlaub und meine Beine sind noch völlig zerstochen).

Doch lass dich davon nicht entmutigen. Der Dschungelweg ist anstrengender, ganz klar. Aber vielleicht wartet hinter der nächsten Ecke auch ein wunderschöner Wasserfall, die Vögel zirpen – und du fühlst einfach, dass du wieder richtig lebst. Du bist voller Energie, Abenteuerlust und kannst es gar nicht erwarten, mehr zu entdecken. Was sich wohl noch im Dschungel verbirgt?

Es fühlt sich einfach richtig an. Dieses Gefühl entsteht nicht auf dem Trampelpfad. Sondern nur, wenn du dich aus deiner Komfortzone hinauswagst und etwas riskierst. Wenn du den Mut hast, zu deiner Idee zu stehen – egal, was andere sagen!

Als Unternehmer gibt es keine Sicherheit. Auch andere können sie dir nicht geben. Doch genau hier liegt doch auch der Spaß, oder?

Darum warte nicht darauf, dass du die Erlaubnis von anderen bekommst. Wenn eine Idee schon länger in deinem Kopf herumgeistert, wird es einen guten Grund dafür geben. Respektiere deine Idee und teste sie aus. Wage die ersten Schritte in den Dschungel hinein und schau, wie du dich damit fühlst. Dann gehe die nächsten Schritte. Und noch ein paar.

Und falls du dir dabei doch Unterstützung wünschst: Such dir bitte Personen aus, die ihr eigenes Ego zurückstellen können. Menschen, die deine Idee nicht sofort abschmettern, sondern behutsam nachfragen, sich einfühlen – und dir dann den nötigen Schubs geben, um endlich los zu legen.

Was ist diese verrückt Idee, die du bereits länger zurückhältst? Und wann legst du endlich los?

P.S. Ich wäre gerne diese Unterstützung für dich! Hier findest du weitere Infos, wie wir zusammen arbeiten können.

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